

Unwiederbringlich
Der belgische Filmer Lukas Dhont erzählt in seinem zweiten Film «Close» die Geschichte einer Kinderfreundschaft – und ihres Endes. Berührend


Gefühlsstürme und Bühnengewitter
Ein lebenslustiger Herzog, ein zynischer Hofnarr, eine geschändete Tochter, ein gedungener Mörder – Verdis «Rigoletto» fesselt immer wieder.


Puristisch. Enigmatisch. Melancholisch.
Van Manen, Stiens und Spuck – drei Choreografen-Generationen, drei unterschiedliche Tanzsprachen fügen sich zu einem spannenden Ganzen.


Quel elisir mirabile (Teil III)
Flucht aus dem widerwärtigen Alltag, Mittel zum Zweck und (unfreiwillige?) Komik – sind weitere Aspekte der Trunkenheit auf der Opernbühne.


Tocca e bevi (Teil II)
Der Weingenuss in der Oper verheißt Hochstimmung, Entrückung, Flucht aus der Realität. Er kann aber auch sehr fatale Folgen haben.


Vivat Bacchus (Teil I)
Es ist bekannt, der Rebensaft löst die Zungen, öffnet die Herzen. Wein und Gesang, eine bewährte Verbindung. Auch auf der Opernbühne!


Strictly Mozart
Ein Rezital mit ausschließlich Mozart-Liedern – Martina Janková macht es zu einem beglückenden Hörgenuss und – einer Opéra en miniature.


Sonnengott im Sündenpfuhl
Oper Zürich: Der junge sexbesessene Kaiser Eliogabalo steht im Zentrum von Francesco Cavallis Oper. Und was Regisseur Bieito daraus macht.


Joachim und seine Bande
Joachim Rittmeyers Programm 2022 ist eine One-Man-Show für mehrere Personen. Und subtil-schräge Zwischentöne im akustischen Mikrobereich.


Stadien des Zerfalls
45 Jahre alt ist die Oper «Jakob Lenz» – aber sie hat nichts an Dringlichkeit eingebüsst, was die Zürcher Produktion zu Rihms 70tem beweist.


Belcanto? – Incanto!
Über das unsterbliche Faszinosum jener Kunst, die wie keine andere in klingende Traumwelten entführt. Und selbst Liebesweh und Tod versüsst.


Auch kleine Dinge können uns entzücken
Der Tenor Mauro Peter und der Pianist Helmut Deutsch in einem im besten Wortsinn delikaten Liederabend zwischen Klassik und Romantik.


Neapel sehen und – hören
Neapel sehen und sterben. Bitte, wenn’s sein muss. Zuvor unbedingt mit «Scintilla» eine Reise durch die Musiktradition der Stadt unternehmen


Stoffliches und Feinstoffliches
«Le bleu du caftan» – Blau wie die Treue ist auch der Kaftan im berührenden, stillen Film der marokkanischen Filmemacherin Maryam Touzani.


Liberté, Égalité... Féminité
Barkouf, ein Hund auf dem Thron – die Oper Zürich präsentiert die wiederentdeckte Opéra-bouffe von Offenbach: tolle Musik, schwache Regie.


Grand Théâtre – Grand Opéra
«La Juive» von Halévy ist eine typische Grand Opéra des frühen 19. Jahrhunderts. Und doch hochaktuell, wie die Genfer Produktion zeigt.


Doppelleben – Doppeltod
In seinem Roman fügt Sulzer zwei unterschiedliche Lebenswelten zusammen, die der Brüder Goncourt und ihrer Dienstmagd. Absolut lesenswert!


Hojotoho, klingt’s von Fels zu Fels
Mit der «Walküre» setzt das Zürcher Team Homoki/Schmidt/Noseda den «Ring» fort. Sänger, Orchester, Regie – alles hervorragend.


Es muss nicht immer Wagner sein
Mit «Alessandro nell’Indie» von Leonardo Vinci zündet der Intendant und Regisseur Cenčić ein Feuerwerk an stimmlicher und optischer Pracht.


Unbekannte Bekannte
Beethoven, Mozart, Michael Haydn – bekannte Komponisten, unbekanntere Werke: Ein spannendes Konzert mit «I Tempi» und Ronald Brautigam.


Aimez-vous Brahms? Ou Wagner?
1882: Hermann Levi, Rabbinersohn und Brahms-Freund, dirigiert die Uraufführung von Wagners «Parsifal». Laurence Dreyfus’ Roman ist ein Wurf.


Von der Poesie zum Boulevard
Der ehrgeizige Poet Lucien macht sich auf, die Kapitale Paris mit seiner Kunst zu erobern. Und gerät in die Maschinerie der Propagandapresse


Brunnengeschichten (Teil I)
Zürich ist eine der brunnenreichsten Städte. Doch Brunnen löschen nicht nur den Durst. Sie erzählen auch Geschichten.


Brunnengeschichten (Teil II)
Die Stadt Zürich bietet eine Vielzahl von höchst unterschiedlichen Brunnen: prunkvolle, bescheidene, modernistische, nostalgische...

