

Als wir noch fliegen konnten...
Advent – Märchenzeit: Thom Luz inszeniert Engelbert Humperdincks «Hänsel und Gretel» und greift dabei tief in die Trickkiste und ins Getriebe der Theatermaschinerie.


Krieg – und alle gehen hin
Krieg spielt in Verdis Oper «La forza del destino» eine zentrale Rolle. Angesichts der aktuellen Weltlage und der Hauptdarstellerin Anna Netrebko löst das Kriegsfresko berechtigte Diskussionen aus.


Jahreszeiten – Lebenszeiten
Haydns «Jahreszeiten» sind ein vielgestaltiges Chorwerk: Oratorium, Oper, Tonmalerei, Lied, Singspiel, sogar a bisserl «Volksmusik» Die Zürcher Sing-Akademie wird allem gerecht.


Weiße Schleier, bunte Flügel
Ein Abend, zwei sehr unterschiedliche Choreografien! Dani Rowes rätselhafte, etwas zahme Reise der Erinnerung und Mats Eks hinreißende Carmen-Version von Bizets Erfolgsoper.


Ein Narr der sublimen Art
«Don Quichotte» ist eine zentrale Figur der abendländischen Kulturgeschichte. Die Oper Lausanne zeigt Jules Massenets facettenreiches Spätwerk mit heiterem Tiefsinn.


Figaros Cousin aus Madrid
Das Theater Basel ist mutiger als andere und setzt die hierzulande unbekannte Zarzuela an den Beginn der Spielzeit: «El barberillo de Lavapiés. Gesang, Tanz und Wort. Fulminant!


Eine Rose, viele Totenköpfe
Musikalische Erotik und optische Opulenz: Mit dem «Rosenkavalier» von Strauss/Hofmannsthal feiert das Zürcher Opernhaus den Start in die neue Spielzeit und den Einstand des neuen Intendanten.


Geht auf (k)eine Kuhhaut
1983 elektrisierte Beat Sterchis Roman «Blösch» die Literaturszene. Jstzt kommt der Stoff aus dem Leben einer Kuh als Mundartstück von Mike Müller auf die Pfauenbühne.


Liebe, Suff und Musenkuss
Offenbachs «Contes d’Hoffmann» wurden am Opernhaus Zürich unter schwierigen Umständen während der Pandemie produziert. Und begeisterte damals im Streaming. Jetzt, live, erst recht!


Totentanz für vier Violettas
Das Grand Théâtre Genève beendet seine Spielzeit mit «La traviata», Verdis vielleicht sublimster Oper . Was sich leider von der Regie nicht sagen lässt.


Die ungeschriebene Oper
Mendelssohns «Elias» birgt so viel geballte Dramatik, dass Regisseur Andreas Homoki das Oratorium als Oper auf die Bühne bringt. Der Erfolg gibt ihm recht.


Amor: 12 points!
Zweieinhalb Jahrhunderte ist J. Chr. Bachs szenische Kantate «Amor vincitore» in Archiven verstaubt. Jetzt erweckt «Il Gusto Barocco» das Werk zu fulminanter Lebens- und Liebeslust.


Rosen ohne Dornen
Zum Auftakt des Sommers bietet Göttin Flora eine höchst attraktive Alternative zu den Rosen, und erst noch ohne Dornen: die Pfingstrosen.


Da ist der «Wurm» drin
Mit «Luisa Miller» nach Schillers Drama «Kabale und Liebe» präsentiert das Luzerner Theater eine selten gespielte Oper Verdis. Zu Recht und mit Erfolg!


Grüße aus den Sixties
Der dreiteilige Ballettabend «Countertime» entführt auf verschiedenste Weise in die Roaring Sixties. Und überrascht mit unterschiedlichen Tanzstilen.


So klingt B & B
Mit Beethovens 7. Sinfonie und dessen Violinkonzert, Solist Dmirty Smirnov, setzen «I Tempi» ihren B-Zyklus fort. Und überzeugen erneut durch Ausdruckskraft und Vitalität.

