

Blutiger Honig – glühendes Eis
Puccinis letzte Oper «Turandot» ist ein überwältigendes Spektakel – surreal, düster, possenhaft, verstörend... Ein musikalisches Ereignis!


Schule des Grauens
«Lessons in Love and Violence» ist die dritte Oper von George Benjamin. Ein Werk, der Titel sagt’s, über die Abgründe menschlichen Handels.


Der Vergangenheit entrinnen
Glucks «Iphigénie en Tauride», 1779 eine Sensation! Auch heute fasziniert die Oper, zumal in der musikalisch exzellenten Berner Produktion.


Amouröses Geplänkel
«Serse» – Händel drittletzte Oper ist ein musikalisches Feuerwerk. Das IOS und Nina Russi machen daraus ein schrillbuntes Kaleidoskop.


Pas de deux mit Cello
Die neue Zürcher Ballettdirektorin Cathy Marston erzählt Jacqueline du Prés Karriere und die Beziehung zu ihrem Cello in packenden Bildern.


Haydns Handys
Joseph Haydns Oratorium «Die Schöpfung» am Theater Basel – musikalisch hervorragend, als szenisch-pädagogisches Experiment eher zwiespältig.


Leere Bühne voller Emotionen
Roméo et Juliette – die berühmteste Liebestragödie berührt einmal mehr. Dank Julie Fuchs, Benjamin Bernheim und dem großartigen Ensemble.


Liebe in Zeiten des Kolonialismus
Léo Delibes’ «Lakmé» bietet viel mehr als Blumenduett und Glöckchenarie. Die konzertante Aufführung mit Sabine Devieilhe macht es deutlich.


Mit blühenden Künsten durchs Jahr
Die Jahreszeiten haben oft zu Kompositionen angeregt, diejenige von Haydn ist eine der originellsten. Les Arts Florissants bestätigen es.


Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
Der furchtlose Siegfried macht sich auf, Brünnhilde aus ihrem Schlaf zu erwecken: Ein Märchen. Und ein musikalisches und szenisches Fest!


Tastenzauber, Glockenklang
Zum 150. Geburtstag Rachmaninows präsentieren die Dirigenten der Orchester von Oper und Tonhalle Zürich einen Konzertzyklus mit Rochaden.


Glühende Liebe, lodernder Hass
Im Zentrum von Gaetano Donizettis Oper stehen Queen Elizabeth I und ihre Beziehung zum jungen Earl Roberto Devereux und deren blutiges Ende.


Gefühlsstürme und Bühnengewitter
Ein lebenslustiger Herzog, ein zynischer Hofnarr, eine geschändete Tochter, ein gedungener Mörder – Verdis «Rigoletto» fesselt immer wieder.


Puristisch. Enigmatisch. Melancholisch.
Van Manen, Stiens und Spuck – drei Choreografen-Generationen, drei unterschiedliche Tanzsprachen fügen sich zu einem spannenden Ganzen.


Strictly Mozart
Ein Rezital mit ausschließlich Mozart-Liedern – Martina Janková macht es zu einem beglückenden Hörgenuss und – einer Opéra en miniature.


Sonnengott im Sündenpfuhl
Oper Zürich: Der junge sexbesessene Kaiser Eliogabalo steht im Zentrum von Francesco Cavallis Oper. Und was Regisseur Bieito daraus macht.


Stadien des Zerfalls
45 Jahre alt ist die Oper «Jakob Lenz» – aber sie hat nichts an Dringlichkeit eingebüsst, was die Zürcher Produktion zu Rihms 70tem beweist.


Auch kleine Dinge können uns entzücken
Der Tenor Mauro Peter und der Pianist Helmut Deutsch in einem im besten Wortsinn delikaten Liederabend zwischen Klassik und Romantik.


Neapel sehen und – hören
Neapel sehen und sterben. Bitte, wenn’s sein muss. Zuvor unbedingt mit «Scintilla» eine Reise durch die Musiktradition der Stadt unternehmen


Liberté, Égalité... Féminité
Barkouf, ein Hund auf dem Thron – die Oper Zürich präsentiert die wiederentdeckte Opéra-bouffe von Offenbach: tolle Musik, schwache Regie.


Grand Théâtre – Grand Opéra
«La Juive» von Halévy ist eine typische Grand Opéra des frühen 19. Jahrhunderts. Und doch hochaktuell, wie die Genfer Produktion zeigt.


Hojotoho, klingt’s von Fels zu Fels
Mit der «Walküre» setzt das Zürcher Team Homoki/Schmidt/Noseda den «Ring» fort. Sänger, Orchester, Regie – alles hervorragend.


Es muss nicht immer Wagner sein
Mit «Alessandro nell’Indie» von Leonardo Vinci zündet der Intendant und Regisseur Cenčić ein Feuerwerk an stimmlicher und optischer Pracht.


Unbekannte Bekannte
Beethoven, Mozart, Michael Haydn – bekannte Komponisten, unbekanntere Werke: Ein spannendes Konzert mit «I Tempi» und Ronald Brautigam.

