

Schattenspiel und Wellenschlag
Eine Meerjungfrau, eine Schneekönigin, ein unheimlicher Schatten – Choreograf Kim Brandstrup fügt Andersens Märchen zum magischen Ganzen.


Mörderische Maskerade
Verdis «Maskenball» oszilliert zwischen spritziger Brillanz und tragischem Schauer, zwischen pariserischer Eleganz und italienischem Brio.


Ich und mein Idiot
Kirill Serebrennikov inszeniert Schnittkes Oper «Leben mit einem Idioten» nicht als Politsatire, sondern als Psychogramm einer toxischen Ehe.


Die Musentochter
Ein beglückender Liederabend mit Regula Mühlemann und Tatiana Korsunskaya: Blumenduft und Silberklang, Nachtzauber und Frühlingsglanz.


Sieben Töne, sieben Tasten, sieben Tänzerinnen
Clara Wieck, Robert Schumann, Johannes Brahms - drei Künstler, drei Schicksale. Cathy Marstons Ballett «Clara» geht dieser Beziehung nach.


Tiefsinniger Leichtsinn
Die Oper «Ariadne auf Naxos» des Duos Strauss-Hofmannsthal mischt Tragik mit Komik. Das klappt! Dank Spielwitz und szenischer Sorgfalt.


Musikalische Naturbilder
Das Kammerorchester «I Tempi» nimmt uns mit auf eine geheimnisvolle Seefahrt, einen bezaubernden Höhenflug und eine vielseitige Landpartie.


Spektakuläres Spektakel
Calderóns Grosses Welttheater in Einsiedeln in der Neubearbeitung von Lukas Bärfuss: Grandioses Spektakel vor spektakulärer Kulisse.


Zwischen Gavotte und Guillotine
Auch konzertant kann eine Oper packen: Giordanos Verismo-Geniestreich «Andrea Chénier» im Opernhaus Zürich unter Marco Armiliato beweist es.


Hochzeitsglocken für ein Massaker
Zum Saisonende inszeniert Calixto Bieito Verdis «Vespri siciliani» am Zürcher Opernhaus. Bildgewaltig, aber nicht nach jedermanns Geschmack.


Keine Apotheose für Orpheus
Mit «L’Orfeo» hat Monteverdi ein Initialwerk für die Gattung Oper geschaffen, das auch nach 400 Jahren immer noch bewegt und berührt.


Ein Vorhang ist ein Vorhang ist ein…
Für Benjamin Brittens Feenoper «A Midsummer Night’s Dream» braucht es ein sehr spielfreudiges Ensemble. Und einen magischen Vorhang!


Lebenslüge – Lebenstanz
Kann man Ian McEwans vielschichtigen Roman «Atonement/Abbitte» zum Ballett machen? Cathy Marston und ihre Compagnie zeigen: Man kann!


Zeit und Publikum wechseln – Carmen bleibt
Bizets Meisterwerk «Carmen» neu inszenieren? In Zürich gelingt’s. Vor allem dank einem hellwachen Orchester und einem formidablen Ensemble.


Ermordet, aber unsterblich
Georges Bizets «Carmen» ist ein Dauerbrenner auf der Opernbühne – Grund also, sich Gedanken über das Werk jenseits der Klischees zu machen.


Kafka’s American Dream
Roman Haubenstock-Ramatis Oper über Franz Kafkas «Amerika»-Roman ist ein multimediales Spektakel. Irritierend, faszinierend, überwältigend!


Der rote Faden sind rote Fäden
Viel Applaus für Mozarts «Idomeneo» am Grand Théâtre Genève: choreografisch inszeniert, eigenwillig ausgestattet, ausgezeichnet musiziert.


Vor Ohrwürmern wird gewarnt!
Franz Lehárs «Lustige Witwe» ist massentauglich. Dank zahlloser Ohrwürmer und Barrie Koskys Regie zwischen Klamauk, Witz und Melancholie.


Zurück in die Zukunft
George Antheil, George Gershwin, Igor Strawinsky: drei Ikonen des künstlerischen Aufbruchs in den 1920er-Jahren, drei großartige Ballette.


Achtung: Engel!
Lichtwesen oder schelmischer Putto – Engel prägen Vorstellung, Denken und Handeln der Menschen seit Jahrtausenden. Nicht nur an Weihnachten!


Feuchtgebiete, trockengelegt
In Rameaus Ballet bouffon wird in Zürich aus «Platée», der verliebten Nymphe aus dem Sumpf, ein verliebter Mann aus dem Souffleurkasten.


Ende und Vollendung
Mit der «Götterdämmerung» rundet sich der «Ring» am Zürcher Opernhaus – musikalisch ein Ereignis, szenisch klar, präzis und anregend.


Für die da Leid tragen
«Ein deutsches Requiem» – so nennt Brahms sein monumentales Chorwerk. Mit der Sing-Akademie Zürich: ein Erlebnis, klanglich wie emotional!


Getanzter Dreigänger
Mit «Walkways», einem Abend aus drei unterschiedlichen Choreografien, gibt die neue Ballettdirektorin Cathy Marston den Einstand in Zürich.

